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Irimushi

炒り蒸し

いりむし

Bei der Produktion von Grüntee wird durch das Erhitzen der Frisch geernteten Teeblätter die Fermentation gestoppt.

Wie groß die Auswirkungen des hierfür verwendeten Verfahrens auf den Geschmack und die Inhaltsstoffe des Tees sind, wird deutlich beim Vergleich mit chinesischen Grüntees die traditionell in großen Pfannen geröstet werden, während in Japan dazu in der Regel das schonendere Dämpfverfahren genutzt wird. Diese gedämpften Japantees werden oft einfach als Sencha zusammengefasst.

Doch auch bei gedämpften Tees gibt es Unterschiede je nach Stärke und Dauer des Dämpfens.

Unsere Partner von Shimodozono Japan haben von Beginn an viel Wert darauf gelegt einerseits das bestmögliche Aroma aus jedem Tee heraus zu kitzeln und andererseits möglichst viele der wertvollen Inhaltsstoffe des frischen Teeblatts bis in die Tasse zu bringen und körperverfügbar zu machen.

Um dies zu erreichen wurden die Dämpfverfahren über die Jahre immer weiter entwickelt und verbessert.

Bei der normalen Dämpfung - Fukamushi , Chuumushi oder Futsumushi (=Asamushi) - wird der Dampf auf etwa 100°C erhitzt.

Für die Irimushi Dämpfmethode wird eine spezielle Anlage genutzt, die die Temperatur auf etwa 300°C erhöht. Die Effizienz konnte dabei so erhöht werden, dass nur sehr wenig Dampf entsteht, die Blätter jedoch sehr ebenmäßig gedämpft werden. So konnte das Aroma intensiviert und die Farbe verbessert werden.

Die Irimushi-Dämpfung verwenden wir hauptsächlich für Tencha (Matcha-Rohware), Benifuuki und Bancha.

 

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